Firmenporträt

Compar AG
Exzellenz in der Bildverarbeitung und Robotik

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Industrielle Bildverarbeitungssysteme von Compar AG (gegründet 1986) sind überall dort zu finden, wo Qualitätskontrollen gefordert, Null-Fehler-Strategien verfolgt, Ressourceneffizienz und eine hohe Produktivität verlangt werden. Hauptaufgaben sind Inspektionen, Identifikationen und Robot Guidance. In allen Branchen, ganz besonders aber in der Automobil-, Uhren-, Verpackungs-, Druck-, Elektronik-, Medizinal- und Pharmaindustrie, schätzen Kunden unsere innovativen Komplettlösungen, die auf unserem modularen Baukastenprinzip basieren.


Mit dem Anspruch für Sie ein kompetentes Systemhaus für industrielle Bildverarbeitung und Robotik zu sein, bieten wir Lösungen mit intelligenten Kameras, PC-basierten Visionsystemen, präzisen Robotern, bis hin zu ganzheitlichen Prüfanlagen mit hochflexiblem Handling. Dank interdisziplinärem und vernetztem Ingenieurwissen über Automation, Bildverarbeitung und Robotik entstehen leistungsfähige Systeme, die begeistern und überzeugen. Mit Weitsicht und Nachhaltigkeit ist es unser Ziel Sie stets weiter zu bringen.

Leitbild
Wir bleiben für Sie dran und lösen Ihre Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit Ihnen, ganz nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Sehen ist besser.

Know-how
Die Fachrichtungen Elektronik, Informatik, Optik und Maschinenbau müssen beim Einsatz von Visionsystemen zusammenkommen und sich zu einer interdisziplinären und ganzheitlichen Sicht verbinden. Die eingesetzte Bildverarbeitungssoftware zeichnet sich durch Robustheit und Leistungsfähigkeit aus. Mit unserem Qualitätsbewusstsein und dem wirtschaftlichen Denken sind wir für Sie der richtige Partner.

Kernkompetenzen
Der industrielle Einsatz von Bildverarbeitung und Robotik sind unsere Kernkompetenzen. Wir analysieren Ihre Aufgaben und entwickeln für Sie geeignete Lösungen aus Hardware und Software und integrieren diese in Ihre Anlagen und Maschinen.

 

PRODUKTE

VISIONexpert® 5 - connect the world - the machine vision software platform
Grundlegende Voraussetzung fĂĽr Industrie 4.0 ist die Kommunikation von Aktoren, Sensoren und Systemen untereinander.

Die Bildverarbeitungsplattform visionexpert® 5 von Compar legt  den Fokus genau hierhin. Einfachste Konnektivität mit unterschiedlichen Peripherien ermöglicht effiziente Integration und schnelles Prototyping. Die Anbindungsmöglichkeiten umfassen nicht nur gängige Industriekameras und BV Bibliotheken, sondern ĂĽber die Steuerung von Abläufen auch die Kommunikation mit Industrierobotern, SPS, Datenbanken und ĂĽbergeordneten Systemen.

Ăśber die intuitive graphische Oberfläche von visionexpert® 5 werden Peripheriekomponenten und Geräte via Drag & Drop angesprochen, Ein-/Ausgänge mit dem Mauszeiger verbunden und Parametersätze festgelegt. So lässt sich in kĂĽrzester Zeit ein komplexer Workflow konfigurieren.

Entwicklungszeit, Installation und Inbetriebnahme von Visionsystemen und Anlagen werden kürzer, übersichtlicher, zuverlässiger und somit wirtschaftlicher.

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Compar AG - VISIONexpert 5


VISIONexpert® - die Kernkompetenz Compars widerspiegelt sich in robusten Visionsystemen
Die Systemfamilie VISIONexpert® deckt einen Grossteil von Anwendungen in der industriellen Bildverarbeitung ab. Durch den modularen Aufbau und die Wahl von geeigneter und erprobter Software können auch kundenspezifische Anforderungen rasch und zuverlässig erfĂĽllt werden. Der VISIONexpert® eignet sich zur Lösung verschiedenster Aufgaben. FĂĽr kundenspezifische Anforderungen liefern wir schlĂĽsselfertige Lösungen, die aus geeigneten Modulen integriert werden.

PasswortgeschĂĽtzte Berechtigungsstufen
Stufengerechter Systemzugang fĂĽr Bediener, Administrator, Service, Programmierer - dadurch weniger Fehlmanipulationen.

Passende Kameras
Standardkameras schwarz-weiss oder farbig, hochauflösend, schnell, UV, IR, Zeilenkameras, Firewire, USB, CameraLink, GigE usw. – die optimalen Kameras fĂĽr Ihre Anwendung.

Schnittstellen nach Wahl
Standardmässig sind 16 I/O 24V= mit Optokoppler, RS232, Ethernetschnittstelle und ein Druckerport enthalten. Optional sind Profibusanbindung und OPC-Server, ASI-Bus und weitere Schnittstellen erhältlich.

Highlights
komplett an Ihre Anforderungen anpassbar schlankes und robustes Gehäuse aus pulverbeschichteten Aluminium staub- & spritzwassergeschützt nach IP43, IP54 oder IP65 integrierte, nahezu frei skalierbare PC-Einheit Monitore von 15" - 22", optional mit Schutz-scheibe oder Touch vielfältige Schnittstellen und Erweiterungs-steckplätze (PCI(e), AGP,...)

Zielmärkte: Automobil-, Verpackungs-, Uhren-, Druck-, Elektronik-, Medizinal- sowie Pharmaindustrie
Wo Qualitätskontrollen gefordert, Null-Fehler-Strategien verfolgt, Ressourceneffizienz und eine hohe Produktivität verlangt werden, sind industrielle Bildverarbeitungssys-teme von Compar im Einsatz.

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Industrieroboter

Epson Roboter
Die Forderungen an moderne Automatisierungslösungen sind einfach: schnellstmöglich, kleinstmöglich, so preiswert wie möglich. Epson bietet Ihnen beispiellos schnelle und präzise Industrieroboter in einzigartiger Vielfalt an.

SCARA-Roboter - Präzision und Schnelligkeit auf kleinstem Raum
Der SCARA-Roboter (Selective Compliance Assembly Robot Arm) ähnelt vom Aufbau dem menschlichen Arm. Am Ende des Armes befindet sich eine Z-Achse, die sich unabhängig zu ihrer senkrechten Bewegung auch drehen lässt (U-Achse).
 
Die nächste Generation von SCARA Robotern: kompakt, schnell, präzise – und extrem vielseitig
Mehr als 200 SCARA-Varianten, Reichweiten von 175 mm bis 1.000 mm, Tragkraft bis zu 20 kg, unterschiedliche Montagearten, erhältlich in verschiedenen Schutzklassen oder als Reinraum-Version – wir sind sicher, dass wir Ihnen den passenden Epson SCARA-Roboter fĂĽr Ihre Anwendung bieten können.

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Epson Spider-Roboter - die Roboterrevolution von Epson
Dank seiner einzigartigen Konstruktion ist der Epson Spider-Roboter nicht nur extrem kompakt und unglaublich schnell. Er nutzt den maximalen Arbeitsbereich seiner Armlänge zu 100 % - ohne die sonst übliche Tot Zone klassischer SCARA-Roboter!

Unsere Spider erreichen jeden Winkel
Durch seine einzigartige Konstruktion weist der Epson Spider einen perfekt zylindrischen Arbeitsraum auf. Die Werkzeugachse ist wie eine Spinne im Netz zentral über der Produktionsfläche positioniert. So erreicht der Epson Spider jeden Punkt seines zylindrischen Arbeitsbereichs zu 100 % auf direktem Wege und beansprucht dabei sehr wenig Raum. Auch in kleinen Produktionszellen spielt der extrem wendige Epson Spider seine Vorteile aus.

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Epson 6-Achs-Roboter
Mit ihren sechs Freiheitsgraden und dem dadurch kugelförmigen Arbeitsbereich sind die Epson 6-Achs-Roboter ideal geeignet für komplexe Arbeitsgänge. Dabei brauchen sie erstaunlich wenig Platz.

Ressourcen sparen
Umweltverträglich produzieren, auf nachhaltige Qualität achten, den Wirkungsgrad unserer Robotersysteme erhöhen – wir sparen Ressourcen, Sie reduzieren Ihre Betriebskosten.

â–şMehr Informationen ĂĽber die Industrieroboter von Compar AG finden Sie hier.

Compar AG - Epson Roboter


Intelligente Kameras

Cognex In-Sight Vision Systeme und Cognex ID Systeme
Als Partner System Integrator von Cognex (PSI) verfĂĽgt Compar ĂĽber weltmarktfĂĽhrende Machine Vision Produkte.

COGNEX IN-SIGHT VISION
Unsere Hauptproduktreihe der In-Sight® Vision-Systeme besteht aus robusten, industriellen Systemen, die nahezu jede Vision-Aufgabe bewältigen. Sie sind in einer breiten Palette an AusfĂĽhrungen, Leistungsniveaus und Auflösungen erhältlich, um die exakten Anforderungen jeder Anwendung zu erfĂĽllen. In-Sight Systeme sind leicht zu verstehen und rasch zu konfigurieren, mit einem integrierten Paket an Kommunikationsmöglichkeiten zur einfachen Integration in jede SPS, jeden Roboter, jede HMI oder jedes Produktionssystem. Ideal fĂĽr Anwendungen in der Fertigungsindustrie, bei OEMs und Systemintegratoren.

â–şUm mehr ĂĽber Cognex Vision Produkte zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

COGNEX ID SYSTEME - leicht zu lesen, eine einfache Entscheidung
Cognex bietet die modernste Technologie auf dem Markt für 1D-Barcodes und für das Lesen von 2D-Data-Matrix-Codes. Unabhängig von Größe, Qualität, Druckverfahren oder Trägermaterial des Codes - wir können ihn lesen!
In Kombination mit der leistungsfähigsten Hardware der Branche kann Cognex sowohl mit tragbaren als auch mit stationären Lesegeräten Codes lesen, bei denen andere passen müssen. Daher werden Laserscanner in vielen Bereichen von Produktion und Logistik zunehmend von bildbasierten Lesegeräten verdrängt.

Die patentgeschĂĽtzte IDMax® Technologie von Cognex und die beiden leistungsstarken Algorithmen, 1DMax™ und 2DMax™, bieten die innovativsten Lösungen zum Lesen von praktisch allen Codearten - immer und mit unĂĽbertroffener Lesegeschwindigkeit.

â–şUm mehr ĂĽber Cognex ID Produkte zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

Compar AG - Cognex


Einfach. Intelligent. Scaralight.

Starten Sie doch einfach - ab 7'500,– EUR mit integrierter Steuerung.
Die Epson SCARA-Roboter der T-Serie überzeugen durch ihr ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Für gerade einmal 7.500 Euro bekommen Sie einen leistungsfähigen 4-Achs-Roboter mit integrierter Steuerung und verschiedenen Anschlussmöglichkeiten, u. a. an Profi BUS und Profi NET. Die Epson T3-Serie unterstützt darüber hinaus Bildverarbeitung, Einbindung externer Software oder die Möglichkeit, eine eigene Benutzeroberfl äche zu gestalten.

LS 20 Roboter - Ttraglasten bis zu 20 kg!
Die Epson SCARA-Light stossen in Regionen vor, in denen bislang eher Linearsysteme oder andere, weniger flexible Maschinen eingesetzt werden. Sie bieten Ihnen genau das, was Sie brauchen. Sie sind extrem flexibel. Besonders einfach in Programmierung und Anwendung. Schnell und dabei so zuverlässig, wie Sie es von Epson kennen.

Nicht mehr und nicht weniger. Eben Epson SCARA-Light.

Einfach. intelligent. SCARALIGHT.
Industrieroboter lohnen sich nur ab bestimmten Losgrössen? für kleine Unternehmen ist die Investition zu hoch? falsch.

Die Epson SCARA-Light stoßen in Regionen vor, in denen bislang eher Linearsysteme oder andere, weniger flexible Maschinen eingesetzt werden. Sie bieten Ihnen genau das, was Sie brauchen. Sie sind extrem flexibel. Besonders einfach in Programmierung und Anwendung. Schnell und dabei so zuverlässig, wie Sie es von Epson kennen.

Nicht mehr und nicht weniger. Eben Epson SCARA-Light.

Extrem kompakt. unglaublich schnell. noch unglaublicher: der Preis. Industrieroboter SCARA-Light,  schon ab EUR 10'000.- inkl. steuerung
Sie bieten Ihnen genau das, was Sie brauchen. Sie sind extrem flexibel. Besonders einfach in Programmierung und Anwendung. Schnell und dabei so zuverlässig, wie Sie es von Epson kennen.

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Compar AG - Epson SCARA-Roboter


LĂ–SUNGEN

Universelles Palettiersystem für Präzisionsteile von Dentalbohrer

Das Traumpaar Roboter & Bildverarbeitung ist die elegante Lösung

Aufgabe
Aufgabe ist es, die als Schüttgut vorhandenen Präzisionsteile für Dentalbohrern in Paletten für den Nachfolgeprozess bereitzustellen. Dafür wurde unser universelles Palettiersystem eingesetzt. Diese Palettierzelle besteht gerade mal aus drei Hauptkomponenten. Feeder, Roboter und Bildverarbeitung. Das Palettiersystem läuft nach dem Befüllen der Teile völlig autonom. Nicht nur ein Teiletyp wird gehandhabt, sondern bis zu 15 Teiletypen. Auch beim Palettieren gibt es bis zu 5 Palettentypen, die eingesetzt werden.

Nutzen fĂĽr den Kunden
• Ressourcen können während der Autonomie für anderweitige Arbeiten eingesetzt werden.
• Es wird automatisch eine optische Prüfung der Formkontrolle durchgeführt.
• Sicherstellung artenreiner Produkte für Nachfolgeprozess.
• Keine Schlechtteile werden unnötig weiterverarbeitet.
• Gewährleistung Prozesserfüllung bei Teile steigender Losgrössen
• Leistung Compar AG

Wir haben ein kompletes Palettiersystem (Zellendesign) geliefert bestehend aus mechanischer Zelle, Roboter, Feeder und Bildverarbeitungssystem. Zudem wird die ganze Steuerung mit unserer Plattform VISIONexpert® realisiert.

Eingesetzte Produkte
VISIONexpert®, Anyfeeder, EPSON Scara Roboter, AIS-Zelle

Compar AG - Universelles Palettiersystem


Mit Machine Vision zur flexiblen Serienfertigung

Moderne Technologie ersetzt aufwendige mechanische Vorrichtungen
Fertigungslinien bestehen typischerweise meistens aus einzelnen Stationen, die untereinander mittels Handling verknüpft sind. Transport und lagerichtige Übergabe der Werkstücke erfolgen mithilfe aufwendiger, präzise auf das Bauteil abgestimmter Vorrichtungen. Dies erfordert bei Produktwechseln häufig erheblichen Umrüstaufwand.

Angesichts der heute immer kleiner werdenden Losgrößen (nachfrageorientierte Fertigung) wirkt sich das nachteilig auf die Flexibilität der Anlage aus. Als attraktive Alternative empfehlen sich innovative Lösungen, bestehend aus kameragestützter Teileerkennung, Roboter und Linearförderer, die keine speziellen Vorrichtungen benötigen und Schüttgut vereinzeln, greifen, vermessen und mit hoher Präzision ablegen können.

„Unser Endkunde ist ein fĂĽhrender Schweizer Hersteller von Garten- und Astscheren sowie sonstigen Schneidgeräten fĂĽr Gartenbau, Landwirtschaft und Industrie“, weiĂź MSc David Leuzinger, Leiter Automation und Robotics der Compar AG in Pfäffikon SZ (Schweiz). Bei seinen Schneideklingen setzt das Unternehmen kompromisslos auf Schweizer Qualität und spricht damit vor allem professionelle Kunden an. Dennoch sieht man sich ständigem Preisdruck durch Billigfabrikate ausgesetzt. Um den Kunden die Entscheidung fĂĽr Qualität auch preislich zu erleichtern, wird deshalb bei der Klingenfertigung jede sich bietende Möglichkeit zur Senkung von Kosten genutzt. Deshalb erfolgt die Klingenherstellung auf durchgängig automatisierten Anlagen mit hoher Produktivität. Der Schneidgeräte-Hersteller gehört mit Niederlassungen in zahlreichen Ländern auf allen Kontinenten zur Spitzengruppe am Weltmarkt. Fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist ständige Innovation. Die Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert, zudem kommen neue Lösungen fĂĽr weitere Einsatzbereiche hinzu.

Herausforderung Flexibilität
„Bei der Automatisierung solcher Produktionslinien kommt es heute neben hoher Produktivität zunehmend auch auf eine möglichst kurze UmrĂĽstzeit an“, sagt D. Leuzinger. Produkte mĂĽssen in immer mehr Varianten hergestellt werden, wodurch die Losgrößen kleiner werden. Hinzu kommen begrenzte Sonderaktionen sowie die Fertigung von Ersatzteilen in vergleichsweise geringen StĂĽckzahlen. Kleinere Serienlosgrößen wirken sich oft durch größere UmrĂĽstzeiten nachteilig auf die Gesamtproduktivität aus. Dies gilt auch fĂĽr die Handling-Einrichtungen, welche den Teilefluss vor, zwischen und hinter den einzelnen Produktionsmaschinen abwickeln. FrĂĽher kamen hier vielfach mechanische Systeme zum Einsatz, deren Vorrichtungen exakt auf das jeweilige Produkt hin ausgelegt wurden. Solche Systeme sind zwar robust, zuverlässig und schnell, benötigen beim Produktwechsel jedoch oft einen längeren Maschinenstillstand. Beim jetzt anstehenden Austausch einer älteren Produktionsanlage suchte der Endkunde daher nach einer alternativen Lösung fĂĽr die ZufĂĽhrung der als SchĂĽttgut angelieferten Bauteile. Das neue System sollte bei gleicher Zuverlässigkeit mit geringstmöglichem UmrĂĽstaufwand auskommen. Zudem wurde eine sehr hohe Positioniergenauigkeit bei der Ăśbergabe zum Nachfolgeprozess verlangt.

Bilderkennung statt Mechanik
„Wir haben hierfĂĽr ein Konzept entwickelt, das gerade mal aus 3 Komponenten besteht – Visionsystem, Roboter und Feeder“, erläutert D. Leuzinger. Zu sortieren sind unterschiedliche Klingen fĂĽr Scheren, die als teils rohe, teils vorbearbeitete Stanzteile in Form von SchĂĽttgut angeliefert werden. Die angelieferten Teile gelangen ĂĽber einen Steilförderer in einen Dosierbunker, von dem sie portionsweise auf eine Förderplattform gerĂĽttelt werden. Auf dieser liegen sie nicht nur chaotisch auf- und nebeneinander, sondern zum Teil auch mit der Unterseite nach oben. Das Abgreifen der Teile erfolgt mithilfe eines Scara-Roboters, dessen Vakuumgreifer so ausgelegt wurde, dass er ohne Austausch fĂĽr das gesamte Spektrum der zu handhabenden Teile eingesetzt werden kann. Der Boden der Förderplattform besteht aus einem speziellen Kunststoff, der fĂĽr Infrarotlicht transparent ist. Da er von unten gleichmäßig mit IR-Licht beleuchtet wird, wirkt er fĂĽr die oben angebrachte Kamera wie ein Lichttisch, auf dem sich die Konturen der darauf liegenden Teile scharf abzeichnen. Die Erkennung erfolgt innerhalb von 200 Millisekunden. Die von Compar entwickelte Softwareplattform visionexpert® klassifiziert solche Teile, die sich nicht mit anderen Teilen ĂĽberdecken, nach den Kriterien „O.K.“, „gedreht und O.K.“ oder „unbekannt“. Zu letzterer Kategorie werden ĂĽberdeckt liegende Teile ebenso gezählt wie Falschteile, wozu neben Verschleppungen auch NiO-Teile gehören.

Sortierstrategie
„Höchste Priorität des Systems ist die taktzeitgerechte Versorgung des Folgeprozesses“, hebt D. Leuzinger hervor. Deshalb greift der Roboter zuerst diejenigen Teile, die in Ordnung sind und in der richtigen Klapplage liegen. DafĂĽr wird der Greifer entsprechend der Lage des Teils gedreht und passend positioniert. Das gegriffene WerkstĂĽck wird dann zu einer zweiten Kamerastation verfahren und dort mithilfe einer unten angeordneten Kamera mit einer Genauigkeit von ± 0,02 mm vermessen. Je nach Ergebnis und Prozesserfordernis wird es entweder mit hoher Positionier- und Orientierungsgenauigkeit an den Folgeprozess ĂĽbergeben, in einer Pufferstation mit vier Plätzen abgelegt oder im Ausschussbehälter entsorgt.

Nächste Priorität haben dann gedreht liegende Teile. Auch diese werden präzise aufgenommen und zu einer Drehstation verbracht, wo sie mit einer Universal-Klemmvorrichtung gegriffen und in die richtige Lage gedreht werden. Anschließend greift der Roboter das Teil erneut, führt es zur Feinvermessung und von da aus weiter wie oben beschrieben.

„Clevere“ Peripherie
„Eine wichtige Rolle spielt auch das Zusammenspiel des Systems mit den ZufĂĽhreinheiten und der Lesestation“, sagt D. Leuzinger. Der Steilförderer hält den horizontalen Dosierbunker stets gefĂĽllt. Aus diesem wird das Material in kleinen Mengen auf den Lesetisch dosiert. Kriterium fĂĽr die Zudosierung ist der Abdeckungsgrad der Fläche der Sortierstation. Ein zu hoher Abdeckungsgrad wĂĽrde dazu fĂĽhren, dass sich zu viele Teile ĂĽberdecken, was die Erkennung behindert. Um den Erkennungsprozess zu unterstĂĽtzen, kann der Lesetisch gezielt und dosiert RĂĽttelbewegungen sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung ausfĂĽhren. Bei vertikalen Bewegungen springen ĂĽberdeckende Teile hoch und werden dadurch getrennt, so dass ihre Kontur erkannt werden kann. Durch horizontales RĂĽtteln kann das Material auf dem Tisch gezielt vorwärts oder rĂĽckwärts gefördert werden. Letzteres ermöglicht es z.B. bei versehentlichem ĂśberfĂĽllen ĂĽberschĂĽssiges Material aus dem Sichtbereich heraus zu transportieren. Auch kann der Lesetisch so fĂĽr einen Produktwechsel komplett leergefahren werden. Diese Funktionen der Peripherieeinheiten werden von der Software visionexpert® so angesteuert, dass der Erkennungs- und Sortierprozess möglichst im Leistungsoptimum gefahren wird.

Einfache Bedienung
„Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Systems ist seine leichte Bedienbarkeit“, freut sich D. Leuzinger. Vor der Auslieferung wurde die Anlage auf die Erkennung von lediglich zwei Bauteilen trainiert. Die Erkennung beliebiger anderer Teile kann der Kunde auf einfache Weise selbst programmieren, indem das System mit den entsprechenden Komponenten belegt und ein Lernmodus aufgerufen wird. Einmal eingelernte Teile werden ĂĽber ihre Geometrie identifiziert. Ăśber das Einlernen neuer Teile hinaus arbeitet das System auch bei Produktwechseln weitgehend autark, da keine mechanischen UmrĂĽstungen erforderlich sind. Der Zeitbedarf fĂĽr einen Produktwechsel liegt bei wenigen Minuten. Dies ist vor allem durch das Leerfahren und NeubefĂĽllen der Förderstrecke bedingt, der Programmwechsel selbst erfordert nur ein paar Tastendrucke. Weitere Eventualität ist das Entfernen von eingeschleppten Fremdkörpern, die vom Sortieralgorithmus nicht erkannt und daher nicht gegriffen werden können.

Zahlreiche Zusatzoptionen
„Unsere Lösung bietet ĂĽber die hier beschriebenen Möglichkeiten hinaus noch zahlreiche weitere Optionen“, bekräftigt D. Leuzinger. Dazu gehört die Möglichkeit einer vollwertigen 3D-Erkennung, so dass beispielsweise Teile mit symmetrischen Konturen, aber unterschiedlichen Oberflächenstrukturen auch dann unterschieden werden, wenn sie „falschherum“ liegen. Diese Option setzt lediglich eine zusätzliche Kamerastation voraus. Teile können nicht nur durch Einlernen, sondern auch durch Vergleich der gemessenen Geometrie mit den vorhandenen CAD-Geometriedaten identifiziert werden. Im Prinzip ist damit die Erkennung, ĂśberprĂĽfung und Sortierung multipler gemischter Teile selbst in kleinsten StĂĽckzahlen möglich. Auch eröffnen sich noch weitere Optionen wie Identifizierungen z.B. durch das Einlesen von Datamatrix- oder QR-Codes. Mit den Möglichkeiten dieser flexiblen Handlingszelle erfĂĽllt Compar schon heute die zentralen Anforderungen fĂĽr die Smartfactory im Industriezeitalter 4.0.

Compar AG - flexible Serienfertigung


BestĂĽckung von hochwertigen Lagerstellen

VISIONexpert® und Roboter

Aufgabe
In hochwertigen Uhrwerken befinden sich je nach Typ weit über 1000 Teile. Davon sind viele rotierende oder zumindest gut zu lagernde Teile, da diese die Funktion der Energieumformung haben. Um den Reibkoeffizient herunterzubringen sprich die Genauigkeit des Uhrwerks zu erhöhen, werden für teure Uhren syntetische Edelsteine verwendet. Diese müssen präzise ins Uhrwerk hineingepresst werden. Für solche Aufgaben eignen sich Scara Roboter von EPSON bestens. Mit der optischen Unterstützung erreicht man Einlegegenauigkeiten im einstelligen Mikrometerbereich. Genau solche Aufgaben dürfen wir für namhafte Uhrenproduzenten realisieren.

Nutzen fĂĽr den Kunden
• Stabile Einlegeposition garantiert für hochpräzise Uhrenwerke
• Weniger Edelsteinebrüche beim Einpressen
• Keine Weiterverarbeitung von nicht qualifizierten Uhrenkaliber

Leistung Compar AG
Dank der Verheiratung von Visionexpert und 4-Achsroboter konnten wir dem Kunden ein Paar anbieten, welche die hochpräzise Anforderung erfüllt. Das Auge ist das Visionsystem, welches exakt die Einlegeposition misst und diese dem Roboter übergibt. Auch das Abgreifen der Rubine wird mittels Visionssystem gelöst.

Eingesetzte Produkte
Scara Roboter, VISIONexpert®, hochauflösende Kameras

Compar AG - Watchmaking

►Weitere interessante Lösungsbeispiele finden Sie hier.


BRANCHEN

Pharma & Medical
In der Medizinal- sowie Pharma- Branche werden Hightech Produkte hergestellt, welche hohen Qualitätsanforderungen unterliegen. 100%-ige Qualitätskontrollen sind bei der Herstellung solcher Komponenten fester Bestandteil. Darüber hinaus gehören meist Teilezuführung sowie auch komplette autonome Prüfzellen dazu. Compar verfügt dank vielen realisierten Applikation über ein breites und fundiertes Wissen.

Beispiele dafĂĽr sind:
• hochpräzise Vermessung von Implantaten
• Qualitätssicherstellung von Kontaktlinsen
• Anwesenheitskontrolle von Inhalerbaugruppen
• Druckinspektion der Dosisskale von Insulinspritzen
• etc.

Compar verfügt über ein Portfolio, welches sich von intelligenten Smartkameras für Codelesungen bis hin zu kompletten autonomen Inspektions- sowie Palettier- Systemen erstreckt. Erfahren Sie mehr über Produkte, Lösungen und Anwendungen in der Medical- sowie Pharmabranche.

â–şMehr Informationen finden Sie hier.

Compar AG - Medical


Automotive
Null-Fehler Strategien liegen bei der Herstellung und Fertigung von Komponenten in der Automotive Branche zu Grunde. Dafür werden in vielen Fällen industrielle Bildverarbeitungsysteme zur Qualitätsüberprüfung eingesetzt. Compar hat dank zahlreichen Realisierungen von Machine Vision Projekten ihr Knowledge stetig erweitert und ausgebaut.

Beispiele fĂĽr realisierte Anwendungen sind:
• Robotvision zur exakten Stanzung von Flachbandkabeln
• Präzise Druckbildinspektionen von Bedienkonsolen
• Genaue Vermessung von Sensorkontakten
• Flexible Handling mit Visionssystemen zur Assemblierung von Drucksensoren
• etc.

Compar verfügt über ein interessantes Portfolio, welches sich von intelligenten Smartkameras für Codelesungen bis hin zu kompletten autonomen Inspektions- sowie flexiblen Handlings-Lösungen erstreckt. Erfahren Sie mehr über Produkte, Lösungen und Anwendungen in der Automotive Branche.

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Compar AG - Branche Automotive


Watch making
Präzision in Perfektion ist nicht nur ein Sprichwort, sondern ist bei der Herstellung von Uhrwerken Tatsache. Zum Beispiel  wird fĂĽr ein Roboterhandling welches Uhrwerkskomponenten fĂĽr ein Fertigungsprozess zu- und abfĂĽhrt, eine Positioniergenauigkeit von  bis zu einem Hundertstel Millimeter gefordert.  Dank der Verheiratung von Scararoboter und Bildverarbeitung erreicht dieses Paar die hochpräzise Anforderung der Branche. Und die beste Eigenschaft dieser Lösung ist, dass ohne Mehraufwand eine PrĂĽfstation mitintegriert werden kann. Compar setzt seit Jahrzehnten auf das Traumpaar Roboter und Visionsystem.

Beispiele fĂĽr realisierte Applikationen:
• flexibles Handling Robotvision zur Montage von Uhrwerkskomponenten
• optische Präzisionsvermessung und Positionierung von Kleinstteilen der Unruhe
• exakte Assemblierung von Lagerstellen im Uhrwerk
• etc.

Compar verfügt über ein interessantes Portfolio, welches sich von Intelligenten Smartkameras für Codelesungen bis hin zu kompletten autonomen Inspektions- sowie flexiblen Handlings Lösungen erstreckt. Erfahren Sie mehr über Produkte, Lösungen und Anwendungen für die Uhrenbranche .

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Compar AG - Branche Watch making


Weitere Branchen
Lösungen von Compar, die sich fĂĽr Medical- , Automotive- sowie Watch making Branche eignen, werden auch in anderen Branchen erfolgreich eingesetzt.  Vor allem wo Qualitätskontrollen gefordert, Null-Fehler-Strategien verfolgt, Ressourceneffizienz und eine hohe Produktivität verlangt werden. Hauptaufgaben sind Inspektionen, Identifikationen und Robot Guidance.

Beispiele fĂĽr realisierte Applikationen aus anderen Branchen:
• schnelle Codelesungen von Primär- und Sekundärverpackungen in der Nahrungsmittelbranche
• komplexe Qualitätskontrollen über Dichtheit von Hartverpackungen
• raffinierte Codelesungen von Schriften und Datensätzen auf metallische oder glasähnliche Oberflächen
• Robotvision Handling für die Erstellung Präsentationsmappe von Stoff- und Farbmustern
• etc.

Dank interdisziplinärem und vernetztem Ingenieurwissen über Automation, Bildverarbeitung und Robotik entstehen leistungsfähige Systeme, die begeistern und überzeugen. Mit Weitsicht und Nachhaltigkeit ist es unser Ziel Sie stets weiter zu bringen. Fragen Sie uns denn Ihre Anforderung ist unsere Herausforderung.

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Compar AG - Weitere Branchen

Compar AG - LogoCompar AG
Rietbrunnen 44
CH-8808 Pfäffikon SZ

Tel. +41 55 416 10 60

info@compar.ch
www.compar.ch

Niederlassung Westschweiz / Office Romandie
Avenue des Sciences 13
1400 Yverdon-les-Bains

Tel +41 24 426 06 90


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